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 Mithilfe vor Ort

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BeitragThema: Mithilfe vor Ort   Di 18 Okt 2011, 18:37

Mithilfe

... ist auch eine möglichkeit unseren Tieren zu helfen.

Es sollte aber möglichst schon für eine etwas längere Zeit sein (mind. 2 Wochen, besser länger), da mit jedem Wechsel auch wieder die Planung der Helfer ansteht, und auch jeweils ein paar Tage vergehen bis man sich in den Tagesablauf eingefunden hat sowie ein paar kleinere Aufgaben übernehmen kann.

Bitte zur Absprache am besten eine Mail an: Helga@sos-animali-international.com

mit ein paar Informationen über Euch selbst, wann Ihr Zeit hättet, und Eure bisherige Beziehung zu Tieren - Danke!


Wer ist ein freiwilliger Tierschützer?

Tja, das ist jemand, der am Anfang ganz viel Zeit hat, Wohltaten zu erweisen. Wohlgemerkt: am Anfang. Bald jedoch endet es unweigerlich damit, dass er überhaupt keine Zeit mehr für sich selbst findet. Das ist das Schicksal eines aufrechten Tierschützers.

Tierschützer arbeiten rund um die Uhr an den verschiedensten Orten: in Bürotoiletten, während sie im Supermarkt Schlange stehen, in Autobahn-Raststätten, in den Anprobekabinen der Klamottenläden. In den Ecken der unvermutesten Orte kann man sie leise am Handy sprechen und in ihren Notizbüchern blättern sehen. Es sind jene Leute, die im Büro um Erlaubnis bitten, den Arbeitsplatz für eine gewisse Zeit verlassen zu dürfen, um dann nach ein paar Stunden mit zerzausten Haaren und leicht verwirrt, aber lächelnd zurückkehren, während ihre Autositze über und über mit Tierhaaren bedeckt sind.

Sie leben in Symbiose mit ihrem Handy, das oft klingelt - aber wenn der Chef da ist, antworten sie nie. Ihr Mail-Briefkasten ist immer prall gefüllt mit irgendwelchen Hilferufen. Übersensibel, in der Regel etwas ängstlich dreinblickend, weil sie - unabhängig vom Thema, über das sie mit Ihnen sprechen - ihren Blick von keinem der vorbeilaufenden Vierbeiner lassen können. Sie können absolut sicher sein, dass Ihr Gesprächspartner Tierschützer ist, wenn er jedem Hund ohne Halsband sofort nachsieht.

Danach bittet er Sie, leiser zu sprechen, damit das arme Tier nicht erschrickt. Zu guter Letzt lässt der Tierfreund Sie einfach stehen und eilt dem streunenden Wauwau auf Zehenspitzen hinterher… Im Kofferraum des Tierschützers fehlt nie trockenes Brot - „wer weiß, vielleicht treffe ich eine hungrige Ente…“ und in ihren Häusern hängen statt Bildern eingerahmte Urkunden von Kaninchenadoptionen an den Wänden.

Wenn Sie einem Tierschützer begegnen, halten Sie sich am besten an die folgenden einfachen Regeln:
- Fangen Sie nicht an, über Tiere zu sprechen, und falls Sie es unvorsichtigerweise doch tun, besorgen Sie sich die Zutaten für eine Schwarzwälder Kirschtorte… nach einem mehrstündigen Monolog über das Thema „Tierschutz“ haben Sie dann wenigstens etwas Süßes zu essen.

- Wenn Sie seine Freundschaft im FB annehmen, betreten Sie die gefährliche Welt, in der liebe Tieraugen um Adoption betteln, und nach spätestens einer Woche werden Sie sich - sagen wir - über drei neue Hunde, sieben neue Katzen und zwölf neue Kaninchen freuen.
- Sagen Sie einem Tierschützer nie, Sie würden „vielleicht“ einen Hund aufnehmen: er wird sich an Sie klammern und Sie werden ihn nur los, wenn Sie ihn erwürgen.

Andere Merkmale:

- Tierschützer sind generell immer pleite und normalerweise schlicht gekleidet.
- Unmöglich, sie ohne Tierhaare auf Jacke und Schal anzutreffen.
- Oft sind sie schlecht gekämmt: mit dem Geld für den Frisör zahlt man die Pension für einen kleinen Hund.
- Am Wochenende haben sie keine Zeit, weil sie immerzu mit Adoptionsverfahren, Wohltätigkeitsveranstaltungen u.ä. beschäftigt sind.
- Wenn sie den Leuten sagen: „Wissen Sie, ich bin Tierschützer“, werden sie mit einer Mischung aus geheuchelter Bewunderung und echtem Mitleid betrachtet. Der Tierschützer weiß Bescheid.

Es ist eine Krankheit, eine unwiderstehliche Kraft, die dich treibt, auch um fünf Uhr morgens hunderte von Kilometern zu fahren, um ein Tier aus einem schmutzigen Käfig zu holen und es anständig unterzubringen.

Ein Tierschützer muss tagtäglich mit ansehen, was er bekämpft: die Gewalt. Und weil er sie bekämpft, studiert er sie, liest und informiert er sich darüber. Angewidert studiert er diese Gewalt, um besser gegen sie vorgehen zu können, um sie in der Öffentlichkeit anzuprangern und so auch andere Leute dazu zu bringen, sich zu wehren. Ein Tierschützer wird sich nie an diese Gewalt gewöhnen!

Tierschützerinnen haben einen treuen Verbündeten: den Augenabdeckstift, mit dem sie versuchen, die dunklen Ringe um ihre Augen zu verstecken, denn Tierschützerinnen schlafen niemals ruhig.

Dieses Portrait ist mitleidslos, aber nichtsdestotrotz ist jeder Tierschützer eine besondere Person. Er hat ein inneres Licht, er sieht das Lächeln eines Tieres, das ihn mit Freude erfüllt. Es ist etwas Magisches - und glauben Sie mir - das ist in der heutigen Zeit ein Segen.
Lieben Sie die Tiere! Ihr Dasein verschönert das unsere. Und Tierschützer sind einfach Sklaven dieser unmittelbaren Schönheit und Reinheit, die die Tiere besitzen und ausdrücken.

Seien Sie freundlich sowohl zu den Tieren als auch zu den Tierschützern! Auch diese letzteren brauchen ab und zu eine kleine Ermutigung. Danke!

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