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 Ich stand dir doch immer treu zur Seite

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lupa
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BeitragThema: Ich stand dir doch immer treu zur Seite   So 31 Jul 2011, 02:46

17.06.11 (Alhambra 112)




Mein Name ist Bello, ich bin 6 Jahre alt und wohnte mit meiner Freundin Susi bei Herrchen und Frauchen.
Vor einigen Monaten hat sich ein weiterer Strassenhund (Trudy)zu uns gesellt, auch sie fand so ein Zuhause

Susi durfte immer auf Papas Schoß schlafen, ich neben dem Kamin,Trudy liebte ihre Kiste. In der Nacht haben wir oft im Garten aufgepasst auf die Hühner und Gänse sowie Enten die unser Papa gezüchtet hat.









Wir haben uns den Gesetzen der Menschen angepasst und dafür auf Haus und Hof aufgepasst. Für einige Jahre waren wir ganz normale Haushunde
Natürlich haben wir unsere Familie dafür geliebt dass sie uns ein Zuhause gab.

Doch eines Tages ist Papa gegangen und kam nicht wieder, es war eine traurige Zeit auch für unser Frauchen, seit dieser Zeit hat sich alles verändert.
Unsere Hühner und Enten wurden geschlachtet, auch die Gänse wurden abgegeben ,
ich wusste gar nicht auf was ich jetzt noch aufpassen soll in der Nacht.
Aber unser Fresschen haben wir noch bekommen,
auch wenn eben alles irgendwie anders war.

Eines Tages war Frauchen sehr aufgeregt,
Besuch kam,
es wurden Taschen und Koffer gepackt,Möbel verrückt und auch sonst war alles in Umbruchstimmung.

Wir glaubten es geht in ein anderes Haus oder vielleicht in Urlaub.

Weit gefehlt.

Frauchen fuhr ohne uns weg, mit vielen Koffern und Taschen.

Tagelang warteten wir auf der Terrasse auf sie, haben die Stellung gehalten,
ohne Futter
Wasser fanden wir noch 2 Tage lang in einem alten Trog in dem noch etwas
Regenwasser gesammelt war.

Wir waren hungrig, traurig, durstig, verwirrt.
Wir haben nicht verstanden was passiert ist.

Doch wir wollten unser Frauchen auch nicht enttäuschen,
also blieben wir hungrig und durstig auf der Terrasse liegen
und haben gewartet das Frauchen doch endlich kommen möge.



Aber Frauchen kam nicht mehr ,
sie hat uns verlassen,
einfach allein zurück gelassen,
ist gegangen ohne sich einmal umzudrehen.....

Was haben wir denn falsch gemach?
Wir waren immer da, artig, haben nie was kaputt gemacht,
waren leise wenn sie schlafen wollte,
waren wachsam wenn Obacht nötig war....

Wieso wurden wir einfach zurück gelassen????????

Nach 5 einsamen Tagen kam

plötzlich ein Auto, dieses Auto kannten wir, der Mensch der da aus dem Auto stieg hat uns früher schon Futter gebracht, ich war froh diese Frau zu sehen die ich von früher kannte.

Sie hat uns ins Auto getragen, dass wollte ich nicht, ich durfte doch diesen Hof nicht einfach unbeaufsichtigt lassen. Susi hatte große Angst, sie wusste nicht was jetzt auf uns zukommt und unsere Freundin Trudy dachte sich- na wenn die Tante Wasser und Futter hat kann es nur besser sein als da wo wir jetzt so alleine waren.

Man hat uns in einen Wald gebracht, dort sind noch viele andere Hunde, die haben uns erst mal komisch angeschaut.

Einer fragte mich:

"was willst du denn hier, habt ihr kein Zuhause?"

"Nein, sagt ich, man hat uns einfach zurück gelassen."

"Na dann kommt herein in dieses Rudel, wir wollen euch nicht draussen stehen lassen, hier bekommt ihr Futter und Wasser und auf der großen Wiesen findest du bestimmt einen Platz für dich und deine Freundinen zum schlafen."

Tja und so sind wir jetzt hier auf diesem Gelände und hoffen das die Tante die uns dort hin gebracht hat für uns ein neues Zuhause findet.
Eines wo wir ohne Angst leben können und nicht wieder einfach weg geworfen werden.

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